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	<title>Gewaltberatung</title>
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	<description>Genderorientierte Gewaltberatung/-pädagogik (GHM®)</description>
	<lastBuildDate>Tue, 16 Mar 2010 17:11:13 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Was ist &#8220;Gewaltberatung&#8221;?</title>
		<link>http://www.gewalt-beratung.de/20-hellfeld-und-dunkelfeld.html</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2007 04:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forum Intervention</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitbild: Gewaltberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Häusliche Gewalt und Jugendgewalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Zitate dieses Leitbildes, auch auszugsweise, bed&#252;rfen der Genehmigung der Autoren (bitte eine Mail). “Genderorientierte Gewaltberatung” und “Gewaltberatung/ Gewaltp&#228;dagogik (GHM)®” sind rechtlich gesch&#252;tzte Begriffe. Autoren: J&#252;rgen Krabbe/Burkhard Oelemann Hellfeld und Dunkelfeld Vorbemerkung: Unsere Beratungsarbeit ist vorrangig spezialisiert auf das so genannte “Dunkelfeld”, also auf T&#228;ter und T&#228;terinnen, die nicht polizeilich oder sonstwie erfa&#223;t sind. Entgegen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="dropcap-first"><span style="color: #333333;"><strong>Zitate dieses Leitbildes</strong>, auch auszugsweise, bed&#252;rfen der Genehmigung der Autoren (<a href="mailto:%20mail@oelemann.de">bitte eine Mail</a>). </span><span style="color: #333333;">“Genderorientierte Gewaltberatung” und “Gewaltberatung/ Gewaltp&#228;dagogik (GHM)®” sind rechtlich gesch&#252;tzte Begriffe.<br />
</span>Autoren: J&#252;rgen Krabbe/Burkhard Oelemann</p>
<h3>Hellfeld und Dunkelfeld</h3>
<p><strong><span style="color: #333333;">Vorbemerkung:</span></strong></p>
<p><span style="color: #333333;">Unsere Beratungsarbeit ist vorrangig spezialisiert auf das so genannte </span><span style="color: #333333;">“Dunkelfeld”</span><span style="color: #333333;">, also auf T&#228;ter und T&#228;terinnen, die nicht polizeilich oder sonstwie erfa&#223;t sind.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Entgegen der so oft verbreiteten wie unbewiesenen Behauptung, dass gewalthandelnde Menschen nicht “von sich aus”, also aus eigenem Antrieb Beratung aufsuchen, wissen wir, dass sie genau das tun. In vielen St&#228;dten Deutschlands, &#214;sterreichs und der Schweiz gibt es mittlerweile niedrigschwellige Beratungsangebote, zu denen Klient(inn)en die Kontaktaufnahme leicht f&#228;llt.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Hierf&#252;r jedoch gibt es eine wichtige Vorraussetzung: Es muss ein passendes Angebot f&#252;r Gewalthandelnde geben, durch das sie weder pathologisiert noch in der Beratung kontrolliert und somit strafrechtlich verfolgt werden. Seit fast 20 Jahren arbeiten wir (fr&#252;her ausschlie&#223;lich und heute haupts&#228;chlich) mit M&#228;nnern und m&#228;nnlichen Jugendlichen, die k&#246;rperlich gewaltt&#228;tig sind und erf&#252;llen diese Vorraussetzung. Wir bewegen uns also in den Bereichen der sekund&#228;ren und terti&#228;ren Pr&#228;vention sowie der prim&#228;ren Intervention.</span></p>
<p><strong><span style="color: #333333;">Hier nun eine ausf&#252;hrlichere Unterscheidung von Hell- und Dunkelfeld:</span></strong></p>
<p><span style="color: #333333;">Zitat aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hellfeld" target="_blank">Wikipedia</a>:</span></p>
<blockquote><p><span style="color: #333300;">Das </span><span style="color: #333300;">Hellfeld</span><span style="color: #333300;"> ist in der Polizeilichen Kriminalstatistik</span><span style="color: #333300;"> (PKS) die Gesamtheit</span><span style="color: #333300;"> aller, der</span><span style="color: #333300;"> </span><span style="color: #333300;"> Polizei in einem Jahr bekanntgewordenen und registrierten Straftaten.</span></p>
<p><span style="color: #333300;"> </span><span style="color: #333300;">Die Gr&#246;&#223;e des Hellfelds ist vor Allem abh&#228;ngig von Kontrollverhalten der Polizei und Anzeigeverhalten der Bev&#246;lkerung. Delikte, die eine gewisse Schwere und hohe kriminelle Energie aufweisen, werden fast ausnahmslos zur Anzeige gebracht. Dies gilt zum Beispiel f&#252;r Eigentumsdelikte (§§ 243 ff. StGB) wie Einbruchsdiebstahl, Kfz-Diebstahl, brutale T&#246;tungsdelikte, Raub,</span>
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.gewalt-beratung.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://intervenieren.de/wp/wp-content/uploads/2007/09/swhand2.jpg" class="wmp" id="wmp2"><img class="alignright" style="border: 1px solid black; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="swhand2.jpg" src="http://intervenieren.de/wp/wp-content/uploads/2007/09/swhand2.jpg" border="1" alt="swhand2.jpg" hspace="5" width="228" height="301" align="right" /></a><span style="color: #333300;"> Erpressung und Geiselnahme. Delikte wie Kfz-Diebstahl hinterlassen so gut</span><span style="color: #333300;"> wie kein</span><span style="color: #333300;"> Dunkelfeld, da die Vorlage der polizeiliche Anzeige von den Versicherungen zur Schadensregulierung verlangt wird. Deswegen werden nahezu alle Kfz-Diebst&#228;hle angezeigt und sind somit im erfassten Feld der PKS, dem Hellfeld enthalten. Das Dunkelfeld ist hier nahe Null.</span></p>
<p><span style="color: #333300;"> </span><span style="color: #333300;">Bei h&#228;uslicher Gewalt oder Sexualdelikten ist die Anzeigebereitschaft in der Bev&#246;lkerung aus Scham oder anderen Beweggr&#252;nden nicht so hoch, das Dunkelfeld ist hier gr&#246;&#223;er.</span></p>
<p><span style="color: #333300;"> </span><span style="color: #333300;">Das </span><span style="color: #333300;">Dunkelfeld</span><span style="color: #333300;"> ist die Differenz zwischen den amtlich registrierten Straftaten &#8211; dem so genannten Hellfeld &#8211; und der vermutlich begangenen Kriminalit&#228;t.</span></p>
<p><span style="color: #333300;"> </span><span style="color: #333300;">Der Begriff grenzt sich somit in Nuancen von der Dunkelziffer ab. Durch die Kriminalstatistiken ist vom Hellfeld nicht allein auf die tats&#228;chliche Kriminalit&#228;t zu schlie&#223;en. Daher bedarf es der Dunkelfeldforschung, um das Dunkelfeld aufzuhellen und einen systematischen &#220;berblick &#252;ber die Kriminalit&#228;tsentwicklung zu erreichen. In der Regel wird die Dunkelfeldforschung auf quantitativer Ebene gef&#252;hrt, meist durch T&#228;ter- oder Opferbefragungen bei denen eine repr&#228;sentative Gruppe der Bev&#246;lkerung zu ihren individuellen T&#228;ter- oder Opfererfahrungen befragt wird. Qualitative Verfahren sind aufgrund Finanzierungsengp&#228;ssen in der Praxis noch eher selten anzutreffen.</span></p>
<p><span style="color: #333300;"> </span><span style="color: #333300;">Die genannten Befragungen kommen zu dem Ergebnis, dass insgesamt weniger als die H&#228;lfte der tats&#228;chlich begangenen Straftaten den Strafverfolgungsbeh&#246;rden bekannt wird. Das Verh&#228;ltnis zwischen tats&#228;chlich begangenen und angezeigten Straftaten ist von Delikt zu Delikt verschieden.</span></p>
<p><span style="color: #333300;"> </span><span style="color: #333300;">Delikte mit hohen Sch&#228;den werden grunds&#228;tzlich eher angezeigt als solche, die lediglich einen niedrigen Schaden verursachen bzw. nicht zur Tatvollendung f&#252;hren. Die Gesch&#228;digten sch&#228;tzen in diesen F&#228;llen oftmals den Aufwand, der mit einer Anzeige verbunden ist, im Verh&#228;ltnis zum Schaden als unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig hoch ein.</span></p>
<p><span style="color: #333300;"> </span><span style="color: #333300;">Weitere Gr&#252;nde k&#246;nnen unter anderem eine Tatbeteiligung des Gesch&#228;digten</span><span style="color: #333300;"> </span><span style="color: #333300;"> und die daraus folgende Angst vor eigener Strafverfolgung (z.B. im Bereich der Bet&#228;ubungsmittelkriminalit&#228;t), Angst vor Repressalien des T&#228;ters (vor allem bei Gewaltdelikten, auch sexueller Gewalt, im famili&#228;ren Umfeld) oder fehlendes Vertrauen in die T&#228;tigkeit der Strafverfolgungsbeh&#246;rden sein.</span></p>
<p><span style="color: #333300;"> </span><span style="color: #333300;">Grunds&#228;tzlich lassen jedoch auch derartige Befragungen keine endg&#252;ltige Einsch&#228;tzung &#252;ber die Zahl der tats&#228;chlich begangenen Delikte zu. Nicht alle Delikte werden &#252;berhaupt von den Gesch&#228;digten bemerkt. Delikte mit geringen Sch&#228;den werden oft wieder vergessen oder von den Betroffenen gar nicht als Straftat, sondern als normale Lappalie wahrgenommen. Teilweise berichten die Befragten auch aus Schamgef&#252;hl nicht &#252;ber die von ihnen begangenen oder erlittenen Taten. &#220;ber diese Delikte k&#246;nnen daher auch T&#228;ter- und Opferbefragungen keine Auskunft geben. Man spricht insoweit von einem doppelten Dunkelfeld. (Zitat Ende)</span></p></blockquote>
<p><span style="color: #333333;">Mit unserer Arbeit machen wir haupts&#228;chlichein </span><span style="color: #333333;">Angebot f&#252;r T&#228;ter und T&#228;terinnen im Dunkelfeld</span><span style="color: #333333;">. Diese Herangehensweise f&#252;hrt zu einer anderen Sicht auf T&#228;ter und T&#228;terinnen, als wenn wir dem gleichen Klientel im Hellfeld begegnen w&#252;rden, denn:</span></p>
<p><strong><span style="color: #333333;">In der Regel ist jede ‘Hellfeldarbeit’ gekoppelt an</span></strong><span style="color: #333333;">: <strong>Kontrolle, Bescheinigungen &#252;ber den Beratungsverlauf oder die Teilnahme, an Strafandrohungen bei Verweigerung etc..</strong></span></p>
<p><span style="color: #333333;">Dadurch wird ein grundlegendes Vertrauensverh&#228;ltnis zwischen Klient und Berater durch die Kontrolle bereits erschwert, wenn nicht unm&#246;glich gemacht . Zeitgleich wird der Klient oder die Klientin an der &#220;bernahme der Verantwortung f&#252;r sein oder ihr Verhalten gehindert, weil jeder, der jemand Anderen kontrolliert, die Verantwortung f&#252;r das Verhalten des Kontrollierten durch die “Kontrolle” ja bereits &#252;bernimmt.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Die meisten Berater und Beraterinnen in der Hellfeld-Arbeit beschreiben h&#228;uslich gewaltt&#228;tige Menschen als eher uneinsichtig, aggressiv und nur durch Zwang und Strafandrohung motivierbar. Logischer Weise haben deshalb in den Augen der Berater(innen) ihre Klienten kein wirklich ehrliches Vertrauen verdient &#8211; sie m&#252;ssen kontrolliert werden, d.h. ihnen muss im Beratungssetting eher grunds&#228;tzlich misstraut werden.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Diese durchweg eher negative Beschreibung und Wahrnehmung der Klientinnen und Klienten resultiert jedoch aus dem Blickwinkel, also aus der selbst gew&#228;hlten Perspektive der Beraterinnen und Berater.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Sie ist keineswegs die ‘einzige Wahrheit’ &#252;ber das Wesen der Klienten, sondern eher ein projiziertes Ergebnis eben dieser Perspektive.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Die Beraterinnen und Berater haben somit das eigentliche gelernte Setting professioneller Beratung verlassen, und das Setting der Justiz (also einer Bestrafungs-Instanz) &#252;bernommen. Nun beginnt der innere Spagat der Berater oder Therapeut(inn)en: einerseits wollen Berater oder Beraterinnen dem</span><span style="color: #333333;"> Kl</span><span style="color: #333333;">ienten oder der Klientin vertrauensvoll zur Seite stehen, andererseits verpflichten sie sich zur Kontrolle, zur Weitergabe von Informationen bei Regelverst&#246;ssen und schaffen somit f&#252;r ihre Klient(inn)en und f&#252;r sich selbst eine “Double-Bind-Situation”, frei &#252;bersetzt:</span></p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 205px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.gewalt-beratung.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://intervenieren.de/wp/wp-content/uploads/2007/09/comicpsycho.jpg" class="wmp" id="wmp3"><img style="border: 1px solid black; margin: 10px;" title="Ein Comic von Quirit" src="http://intervenieren.de/wp/wp-content/uploads/2007/09/comicpsycho.jpg" border="1" alt="Ein Comic von Quirit" hspace="10" width="195" height="225" align="left" /></a><p class="wp-caption-text">http://www.quirit.com</p></div>
<p style="text-align: right" align="right"><strong><span style="color: #333333;">“Bitte vertrauen Sie mir, ich bin doch nur begrenzt gegen Sie!”</span></strong></p>
<p><span style="color: #333333;">Beratung wird so zu einer “Bestraf”-Beratung, Therapie zur Straftherapie und jedes</span><span style="color: #333333;"> soziale Training zum Straftraining.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Viele Berater(innen) und Wissenschaftler(innen) behaupten, dass einerseits diese Kontrolle der Klienten durch die Berater(innen) notwendig sei und gleichzeitig durch die Einsichtsf&#228;higkeit der Klienten doch auch ein Vertrauensverh&#228;ltnis zu den Berater(innen) entstehen w&#252;rde. Auch die anf&#228;nglich fehlende prim&#228;re Motivation des Klienten an seiner oder ihrer Ver&#228;nderung durch die Beratung w&#252;rde w&#228;hrend der Beratungszeit wachsen.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Obwohl gleich- oder &#228;hnlich lautende Glaubensbekenntnisse geradezu hundertfach in der wissenschaftlichen Literatur zu finden sind, ist uns trotz sehr umfassender Literaturkenntnis bisher keine Ver&#246;ffentlichung bekannt, in der dieser Glaubenssatz auch nur ein Mal belegt worden w&#228;re. Wenn Sie eine solche Ver&#246;ffentlichung jedoch kennen, <em><a href="mailto:%20mail@oelemann.de">sind wir f&#252;r eine Nachricht dankbar</a>.</em></span></p>
<p><span style="color: #333333;">Belegt ist vielmehr, dass Klienten und Klientinnen unter einem solchen Setting ’sozial &#252;berangepa&#223;tes Verhalten’ zeigen. Das bedeutet: Die Klienten zeigen genau das Verhalten, sagen genau das, von und mit dem sie vermuten, am ehesten die Berater oder die Beraterinnen von ‘ihrem Lernerfolg in der Beratung’ &#252;berzeugen zu k&#246;nnen.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Es ist daher davon auszugehen, dass derartige Glaubenss&#228;tze (und &#228;hnliche, in sich widerspr&#252;chliche Behauptungen in der Literatur) eher f&#252;r das professionelle Selbstverst&#228;ndnis der beteiligten Berater(innen) und Wissenschaftler(innen) eine gewichtige Rolle spielen, als dass sie im Kern einen Wahrheitsgehalt &#252;ber das Wesen und die “Entwicklung” der Klienten unter diesem strafbewehrten Setting h&#228;tten.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">So erkl&#228;rt sich vielleicht, dass diese Glaubenss&#228;tze in fast jeder Ver&#246;ffentlichung (ohne jeden tragf&#228;higen Beleg) zu finden sind.</span></p>
<p><span style="color: #333333;"><span style="color: #333333;">Hier soll nun keineswegs behauptet werden, dass Klienten in solchen “Zwangs”-Beratungen nichts lernen w&#252;rden.</span></span><span style="color: #333333;"><strong><span style="color: #333333;"><br />
</span></strong><br />
<span style="color: #333333;">Dieses Lernen jedoch geschieht nicht aufgrund, sondern trotz des Settings und gegen den durch die Strafandrohung erzeugten Widerstand des oder der Klient(inn)en.</span></span></p>
<p><span style="color: #333333;">Die authentische und somit wirkliche Innenperspektive eines Klienten wird unter den beschriebenen Voraussetzungen sicher keinem(r) Berater(in) offenbart. R&#252;ckf&#228;lle und deren Verheimlichung sind so bereits vorprogrammiert.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Im sogenannten ‘Dunkelfeld’ ist jedoch die prim&#228;re Anlage f&#252;r ein wirkliches &#8211; und f&#252;r eine effektive Beratung unabdingbar notwendiges &#8211; Vertrauensverh&#228;ltnis zwischen Klient(in) und Berater(in) gegeben</span><span style="color: #333333;">.</span><span style="color: #333333;"> </span></p>
<p><span style="color: #333333;">Der professionelle “Blick” auf das Klientel ist ein v&#246;llig anderer als der in der Hellfeld- Arbeit. Aus diesem Grund kommen wir in der Betrachtung der T&#228;ter(innen) auch zu v&#246;llig anderen Ergebnissen und Einsch&#228;tzungen, als die so genannte T&#228;terarbeit im Hellfeld seit Jahrzehnten in ihren Beschreibungen &#252;ber Klienten und Beratungsprozesse mit gewaltt&#228;tigen M&#228;nnern der Gesellschaft und den damit professionell befassten Institutionen allgemein nahezulegen versucht.</span></p>
<p><strong><span style="color: #333333;">Wirkliche, wirksame und authentische Konfrontationen sind aufgrund der oben beschriebenen Umst&#228;nde in der Dunkelfeld &#8211; Arbeit m&#246;glich.</span></strong><span style="color: #333333;"> </span></p>
<p><span style="color: #333333;">Wirkliche Ver&#228;nderung aus &#220;berzeugung wird bei gegebenen Vertrauensverh&#228;ltnis ebenfalls m&#246;glich, und bei R&#252;ckf&#228;llen gibt es f&#252;r die Klient(inn)en im Grunde keinen Anlass, sich nicht dem Berater oder der Beraterin gegen&#252;ber zu offenbaren. Schlie&#223;lich haben sie ja auch von sich aus die Beratung begonnen.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Seit Beginn der 1990er Jahre haben wir als Entwickler der Gewaltberatung im Rahmen unserer T&#228;tigkeit bei “M&#228;nner gegen M&#228;nner-Gewalt Hamburg” bei Bundestags-Anh&#246;rungen, Tagungen, in Seminaren, Expertenbefragungen etc. f&#252;r ein Gewaltschutzgesetz und f&#252;r eine Strafbewehrung der h&#228;uslichen Gewalt eingesetzt, da wir von der Signal gebenden Wirkung eines Gesetzes zur &#196;chtung h&#228;uslicher Gewalt &#252;berzeugt sind.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Wir haben im &#220;brigen bisher stets auch mit zugewiesenen T&#228;tern gearbeitet, solange wir nicht von Seiten der Justiz dazu “gezwungen” wurden oder werden, Bescheinigungen &#252;ber die Ver&#228;nderung der Klienten oder &#252;ber deren Teilnahme an den vereinbarten Beratungsterminen ausstellen zu m&#252;ssen. Diese Bescheinigungen w&#252;rden das Vertrauen, also die Grundlage f&#252;r unsere effektive Beratungsarbeit, unm&#246;glich machen. <em>Der Klient k&#228;me dann prim&#228;r, um eine Bescheinigung zu erhalten, nicht aber, um an seinem Verhalten zu arbeiten.</em></span></p>
<p><span style="color: #333333;">Es gibt jedoch eine kleine, wenngleich steigende Zahl von Richter(innen) und Bew&#228;hrungshelfer- (innen), die wir von unserer Haltung &#252;berzeugen konnten, die deshalb die Skepsis &#252;ber den herk&#246;mmlichen Beratungsablauf teilen und allein deshalb auf das Ausstellen von Bescheinigungen verzichten.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Wir pl&#228;dieren seit langem f&#252;r eine strikte Trennung zwischen der In-Verantwortungnahme und Bestrafung der T&#228;ter(innen) einerseits, und einem Beratungsprozess, der die Klient(inn)en bef&#228;higen soll, den Gewaltkreislauf zu beenden.</span></p>
<p><strong><span style="color: #333333;">Gewalt ist eine Entscheidung, eine falsche zudem. Jedoch gilt: auch Gewaltt&#228;ter und -t&#228;terinnen sollten ernstgenommen werden.</span></strong><span style="color: #333333;"><br />
Wir sind &#252;berzeugt, dass es schlicht keinen Sinn macht, zuerst ein Beratungs &#8211; Setting zu schaffen, welches von vornherein die Verantwortungsabgabe der Klient(inn)en f&#252;r ihre Taten bef&#246;rdert, um dann <em>innerhalb der Beratung genau f&#252;r das gegenteilige Ziel zu arbeiten.</em></span></p>
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		<title>Gewalt und Aggression</title>
		<link>http://www.gewalt-beratung.de/3-genderorientierte-gewaltberatung-ghm-definition.html</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 07:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forum Intervention</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitbild: Gewaltberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Häusliche Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendgewalt]]></category>
		<category><![CDATA[schlagende Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[schlagende Männer]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Gewaltverst&#228;ndnis: Wir verwenden den Gewaltbegriff als Handlungsbegriff. Gewalt ist die Bezeichnung f&#252;r jedes Handeln einer Person, das zur Verletzung der k&#246;rperlichen Integrit&#228;t einer Person f&#252;hrt. Gewalt bezieht &#252;ber k&#246;rperliche Gewalthandlungen hinaus auch psychische Formen mit ein, insoweit diese von physischer Gewalt begleitet wird oder auf deren Androhung beruht. Gewalthandeln ist nach unserer Definition ein [...]]]></description>
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<p class="dropcap-first"><strong>Unser Gewaltverst&#228;ndnis:</strong> Wir verwenden den Gewaltbegriff als Handlungsbegriff.<br />
Gewalt ist die Bezeichnung f&#252;r jedes Handeln einer Person, das zur Verletzung der k&#246;rperlichen Integrit&#228;t einer Person f&#252;hrt.<br />
Gewalt bezieht &#252;ber k&#246;rperliche Gewalthandlungen hinaus auch psychische Formen mit ein, insoweit diese von physischer Gewalt begleitet wird oder auf deren Androhung beruht.<br />
Gewalthandeln ist nach unserer Definition ein intentionales Handeln, d.h. ihm liegt eine – wie auch immer bewusste – Willensentscheidung des Handelnden zugrunde.</p>
<p>Wir verstehen Gewalthandeln als selbst zu verantwortendes Handeln und zugleich als Ausdruck eines inneren Konflikts.</p>
<p><img style="border-color: #e1e1e1; border-width: thin; margin: 10px 20px;" title="mannlohrenzubartgr.jpg" src="http://intervenieren.de/wp/wp-content/uploads/2007/09/mannlohrenzubartgr.jpg" alt="mannlohrenzubartgr.jpg" hspace="10" vspace="0" width="158" height="194" align="left" />Die mit dem Gewalthandeln und –erleiden zusammenh&#228;ngenden Aspekte beziehen wir in unsere Arbeit mit ein, sie dienen jedoch nur der Erkl&#228;rung und nicht der Entlastung oder Entschuldigung des Klienten.</p>
<p><em><strong>Aggression ist nach unserem Verst&#228;ndnis keine Gewalt, auch keine &#8220;Vorstufe&#8221; dazu.</strong></em></p>
<p>Vielmehr sehen wir Aggression und Aggressivit&#228;t als eine m&#246;gliche Verhaltensform an, um sich durchzusetzen, zu behaupten und sich abzugrenzen. Die F&#228;higkeit zur Aggression ist lebensnotwendig.</p>
<p>Etymologisch besagt Aggression „herangehen an“. Insofern kann ein aggressives Verhalten durchaus bedr&#228;ngend und „gewaltig“ wirken, doch beinhaltet und intendiert es keine k&#246;rperliche Verletzung.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Geschlechtstypik der Gewalt</title>
		<link>http://www.gewalt-beratung.de/4-geschlechtstypik-der-gewalt.html</link>
		<comments>http://www.gewalt-beratung.de/4-geschlechtstypik-der-gewalt.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 07:29:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forum Intervention</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitbild: Gewaltberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Häusliche Gewalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Gewalt ist kein Problem von Kindern und Jugendlichen, M&#228;nnern und Frauen allgemein, sondern hat eine klare Geschlechtstypik: Ca. 85 % aller in der Statistik wahrgenommenen Gewaltdelikte (sog. &#8220;Hellfeld&#8221;) weltweit werden von Jungen und heranwachsenden M&#228;nnern ausge&#252;bt. Dieses Verhalten- und seine Wahrnehmung durch die Gesellschaft &#8211; korreliert somit offensichtlich in starkem Masse mit dem M&#228;nnlichkeitsbild der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="dropcap-first"><strong>Gewalt ist kein Problem von Kindern und Jugendlichen, M&#228;nnern und Frauen allgemein, sondern hat eine klare Geschlechtstypik:<br />
</strong><br />
Ca. 85 % aller <span style="text-decoration: underline;">in der Statistik wahrgenommenen Gewaltdelikte (sog. &#8220;Hellfeld&#8221;)</span> weltweit werden von Jungen und heranwachsenden M&#228;nnern ausge&#252;bt.</p>
<p>Dieses Verhalten- und seine Wahrnehmung durch die Gesellschaft &#8211; korreliert somit offensichtlich in starkem Masse mit dem M&#228;nnlichkeitsbild der T&#228;ter (und der Wahrnehmung durch M&#228;nner und Frauen) vor dem Hintergrund ihrer geschlechtstypischen Sozialisation.</p>
<p>Werden M&#228;dchen oder Frauen gewaltt&#228;tig, so sind diese Taten ebenfalls vor dem Hintergrund der geschlechtstypischen Wahrnehmung und geschlechtstypischen Sozialisationsbedingungen zu betrachten.</p>
<p>Dies f&#252;hrt reaktiv unter anderem auch zu Bagatellisierungen der von Frauen und M&#228;dchen begangenen Taten.</p>
<p>Bei der h&#228;uslichen Gewalt gibt es ebenfalls Geschlechtsunterschiede auf der T&#228;ter/T&#228;terinnenseite: W&#228;hrend im Hellfeld von ca. 85% T&#228;tern auszugehen ist, belegen Dunkelfeldforschungen einen ann&#228;hernd gleichhohen Anteil von T&#228;terinnen.</p>
<p>Die Verteilung der Gewaltt&#228;tigkeiten zwischen den beider Geschlechtern spielt zwar f&#252;r die konkrete und ver&#228;ndernde Beratungsarbeit mit T&#228;tern und T&#228;terinnen m.E. keine Rolle.</p>
<p>Doch f&#252;hrt diese prozentuale Verteilung der wahrgenommenen Gewalthandlungen h&#228;ufig in der &#246;ffentlichen Diskussion zu einer Themenverschiebung:<br />
<strong> Diskussionen bez&#252;glich der „moralisch besser oder schlechteren Bewertung“ von geschlechtstypischen Eigenschaften sind h&#228;ufiger an der Tagesordnung, anstelle dass sich um T&#228;terarbeit oder T&#228;terinnenarbeit wirklich Gedanken gemacht wird.</strong></p>
<p><img style="border: 1px solid black; margin: 10px 20px;" title="fuellerpfeil2.jpg" src="http://www.intervenieren.de/wp/wp-content/uploads/2007/07/fuellerpfeil2.jpg" border="1" alt="fuellerpfeil2.jpg" hspace="10" vspace="5" width="72" height="80" align="left" /></p>
<p>Diskussionen &#252;ber die Frage, welches Geschlecht nun gewaltt&#228;tiger ist, halten wir f&#252;r wenig hilfreich, kommt es in unserer Arbeit <strong>der Gewaltberatung und Gewaltp&#228;dagogik </strong>doch einzig darauf an, weitere Gewalt zu verhindern.</p>
<p>Sicher ist: Gewalt ist in jedem Falle zerst&#246;rerisch &#8211; gleichg&#252;ltig von wem sie nun ausge&#252;bt wird.<br />
In der genderorientierten T&#228;ter- bzw. T&#228;terinnenarbeit ist es wesentlich, die geschlechtstypischen Hintergr&#252;nde zu kennen, vor der Gewalttaten ver&#252;bt werden, um die Bagatellisierungsstrategien auf T&#228;ter-/ T&#228;terinnenseite entlarven zu k&#246;nnen.</p>
<p>Nur so kann man Klientinnen und Klienten sowohl konfrontativ als auch therapeutisch-begleitend erreichen und sie so zu einem gewaltfreien Konfliktverhalten ermutigen.</p>
<p><a title="Staatlich verordnete T&#228;ter- und Opferrollen" href="http://taeterinnen.de/65/in-oesterreich-gibt-es-offenbar-keine-jungen-die-opfer-von-gewalt-sind.html" target="_blank">Ohne diese Kenntnis wird man(n) oder frau sicher durch geschlechtstypische Verzerrungen in der eigenen Wahrnehmung am Klientel vorbei agieren, anstelle die Klient(inn)en therapeutisch zu erreichen.</a></p>
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		<title>M&#228;nnerbild</title>
		<link>http://www.gewalt-beratung.de/5-maennerbild.html</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 08:22:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forum Intervention</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitbild: Gewaltberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Häusliche Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendgewalt]]></category>
		<category><![CDATA[schlagende Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[schlagende Männer]]></category>

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		<description><![CDATA[Gewaltt&#228;tige Jungen und M&#228;nner orientieren sich in der Interpretation ihres Erlebens und ihren daraus motivierten Handlungen oft an einem tradierten unerreichbaren Idealbild von M&#228;nnlichkeit ( M&#228;nner l&#246;sen alle Probleme alleine, M&#228;nner empfinden keine „schwachen Gef&#252;hle&#8221; wie Angst, Hilflosigkeit, Einsamkeit, Ohnmacht usw.…) Jeder Versuch, dieses abstrakte Idealbild zu erf&#252;llen, stellt per se eine &#220;berforderung dar, und [...]]]></description>
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<p class="dropcap-first">Gewaltt&#228;tige Jungen und M&#228;nner orientieren sich in der Interpretation ihres Erlebens und ihren daraus motivierten Handlungen oft an einem tradierten unerreichbaren Idealbild von M&#228;nnlichkeit<strong> </strong></p>
<p>( M&#228;nner l&#246;sen alle Probleme alleine, M&#228;nner empfinden keine „schwachen Gef&#252;hle&#8221; wie Angst, Hilflosigkeit, Einsamkeit, Ohnmacht usw.…)</p>
<p><img style="margin: 20px;" title="zidane-3.jpg" src="http://intervenieren.de/wp/wp-content/uploads/2007/09/zidane-3.jpg" alt="zidane-3.jpg" hspace="10" width="243" height="240" align="left" />Jeder Versuch, dieses abstrakte Idealbild zu erf&#252;llen, stellt per se eine &#220;berforderung dar, und ist somit zum Scheitern verurteilt.<br />
Tagt&#228;glich setzten sich Jungen und heranwachsende M&#228;nner damit auseinander, ob sie ein <strong>„</strong>richtiger Junge<strong>“</strong> sind, der zu einem „richtigen Mann“ wird.</p>
<p>Die Angst vor der (vorbewusst) wahrgenommenen Unf&#228;higkeit, die Anspr&#252;che ihrer Geschlechtsidentit&#228;t erf&#252;llen zu k&#246;nnen, ist in etwa so weit verbreitet wie der Bartwuchs.<br />
So f&#252;hlen sich M&#228;nner und Jungen in Folge h&#228;ufig isoliert, hilflos und ohnm&#228;chtig.<strong> </strong></p>
<p>Das wiederum kann sich der Einzelne nicht eingestehen, da er sonst Gefahr l&#228;uft, in der eigenen Interpretation seiner Geschlechtsidentit&#228;t v&#246;llig versagt zu haben.</p>
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		<title>Frauen und M&#228;dchen als T&#228;terinnen</title>
		<link>http://www.gewalt-beratung.de/6-frauen-und-maedchen-als-taeterinnen.html</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2007 08:26:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forum Intervention</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitbild: Gewaltberatung]]></category>
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		<description><![CDATA[Werden M&#228;dchen oder Frauen gewaltt&#228;tig, so wird dies gesellschaftlich als atypisch zum geschlechtsrollenkonformen Verhalten betrachtet. Dieser Zusammenhang hat vielerlei m&#246;gliche Auswirkungen: weibliche Gewalt wird h&#228;ufiger „&#252;bersehen“ als m&#228;nnliche Gewalt, weibliche Gewalt wird eher als „Notwehr“ umgedeutet, da es sich unter dieser Bedingung wieder um &#8220;rollenkonformes Verhalten&#8221; handeln w&#252;rde, weibliche Gewalt appelliert eher an das „Mitleid-Empfinden“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="dropcap-first">
<p style="border-top-color: #ffffff">Werden M&#228;dchen oder Frauen gewaltt&#228;tig, so wird dies gesellschaftlich als atypisch zum geschlechtsrollenkonformen Verhalten betrachtet.</p>
<p><strong>Dieser Zusammenhang hat vielerlei m&#246;gliche Auswirkungen:<img style="border: 1px solid black; margin: 10px 20px; width: 227px; height: 304px;" title="muttertag_wdr_400h.jpg" src="http://intervenieren.de/wp/wp-content/uploads/2007/09/muttertag_wdr_400h.jpg" border="2" alt="muttertag_wdr_400h.jpg" hspace="5" width="227" height="304" align="right" /></strong></p>
<ul>
<li>weibliche Gewalt wird h&#228;ufiger „&#252;bersehen“ als m&#228;nnliche Gewalt,</li>
<li>weibliche Gewalt wird eher als „Notwehr“ umgedeutet, da es sich unter dieser Bedingung wieder um &#8220;rollenkonformes Verhalten&#8221; handeln w&#252;rde,</li>
<li>weibliche Gewalt appelliert eher an das „Mitleid-Empfinden“ als m&#228;nnliche Gewalt, die in jedem Fall als offensive Gewalt gedeutet wird.</li>
<li>T&#228;terinnen k&#246;nnen so m.E. damit rechnen, als „eigentliches Opfer“ der Situation gesehen zu werden,</li>
<li>dadurch sind Bagatellisierungen der Tat(en) sowohl auf T&#228;terinnen-Seite als auch auf Seiten des Hilfesystems bzw. der <a href="http://taeterinnen.de/19/taeterinnen-und-die-polizei.html" target="_blank">Strafverfolgung wenn nicht vorprogrammiert, so doch wahrscheinlich</a>.</li>
<li>Weibliche Gewalt ist damit vermutlich in h&#246;heren Fallzahlen im so genannten &#8220;doppelten Dunkelfeld&#8221; vertreten.</li>
</ul>
<p><strong>Insofern &#228;ndern sich nat&#252;rlich auch die Gewaltdynamik und der Gewaltkreislauf der T&#228;terinnen im Vergleich zu den m&#228;nnlichen T&#228;tern.</strong></p>
<p>Sabine Seifert-Wieczorkowsky hat genau dazu einen Artikel <a href="http://issuu.com/forumintervention/docs/beratung_von_taeterinnen/2">hier</a> ver&#246;ffendlicht.</p>
<p>Gewaltberatung und Gewaltp&#228;dagogik mit T&#228;terinnen bedarf daher einer genauen Kenntnis der geschlechtstypischen Hintergr&#252;nde, vor denen die Taten durchgef&#252;hrt und wahrgenommen werden.<br />
Diese vermitteln wir durch die Schulung <a href="http://intervenieren.de" target="_blank">der Wahrnehmungskompetenzen in unseren Weiterbildungen</a>.</p>
<p><span style="font-size: 48pt"><br />
</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gewalt als Versuch einer Krisenbew&#228;ltigung</title>
		<link>http://www.gewalt-beratung.de/7-gewalt-als-versuch-einer-krisenbewaeltigung.html</link>
		<comments>http://www.gewalt-beratung.de/7-gewalt-als-versuch-einer-krisenbewaeltigung.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 08:28:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forum Intervention</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitbild: Gewaltberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Häusliche Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendgewalt]]></category>
		<category><![CDATA[schlagende Frauen]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Aus&#252;ben von Gewalt w&#228;hlt jeder T&#228;ter/jede T&#228;terin als einen m&#246;glichen, zuerst entlastenden, aber auf Dauer erfolglosen Versuch der Krisenbew&#228;ltigung. Durch Gewalthandlungen vermeiden die Gewaltt&#228;tigen innere und &#228;u&#223;ere Konflikte, anstatt diese l&#246;sungsorientiert anzugehen. Gewaltt&#228;tige verhalten sich im Alltag &#252;berwiegend sozial angepasst bzw. &#252;berangepasst. Konfliktvermeidungen sind an der Tagesordnung; die eigenen Grenzen sind h&#228;ufig unklar, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="dropcap-first"><img style="border: 1px solid black; margin: 10px 20px;" title="nachdenklich" src="http://intervenieren.de/wp/wp-content/uploads/2007/09/logo_think_5.jpg" border="1" alt="nachdenklich" hspace="5" width="110" height="110" align="left" />Das Aus&#252;ben von Gewalt w&#228;hlt jeder T&#228;ter/jede T&#228;terin als einen m&#246;glichen, zuerst entlastenden, aber auf Dauer erfolglosen Versuch der Krisenbew&#228;ltigung.</p>
<p>Durch Gewalthandlungen vermeiden die Gewaltt&#228;tigen innere und &#228;u&#223;ere Konflikte, anstatt diese l&#246;sungsorientiert anzugehen.</p>
<p>Gewaltt&#228;tige verhalten sich im Alltag &#252;berwiegend sozial angepasst bzw. &#252;berangepasst.</p>
<p>Konfliktvermeidungen sind an der Tagesordnung; die eigenen Grenzen sind h&#228;ufig unklar, und daher ist die Person kaum in der Lage, sich wenn n&#246;tig abzugrenzen.</p>
<p>Hier spielt Aggression eine Rolle, denn die F&#228;higkeit zur Aggression ist wichtig, um Grenzen ziehen zu k&#246;nnen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kompensation von Gef&#252;hlen</title>
		<link>http://www.gewalt-beratung.de/8-kompensation-von-gefuehlen.html</link>
		<comments>http://www.gewalt-beratung.de/8-kompensation-von-gefuehlen.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2007 08:30:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forum Intervention</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitbild: Gewaltberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Häusliche Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendgewalt]]></category>
		<category><![CDATA[schlagende Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[schlagende Männer]]></category>

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		<description><![CDATA[Gewalt ist somit nie ein Zeichen von St&#228;rke, sondern dient der Kompensation von Emotionen, die mit der Konnotation von Schw&#228;che assoziiert werden. Durch das Aus&#252;ben von Gewalthandlungen kompensieren Gewaltt&#228;tige ihre Gef&#252;hle wie beispielsweise : Einsamkeit, sich &#8220;unterlegen&#8221; f&#252;hlen, Hilflosigkeit, Ohnmacht oder Verzweiflung. Die Gewalttaten dienen dazu, das Erleben dieser Emotionen abzuwehren. Wer schl&#228;gt oder anderweitig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="dropcap-first">Gewalt ist somit nie ein Zeichen von St&#228;rke, sondern dient der Kompensation von Emotionen, die mit der Konnotation von Schw&#228;che assoziiert werden.</p>
<p>Durch das Aus&#252;ben von Gewalthandlungen kompensieren Gewaltt&#228;tige ihre Gef&#252;hle wie beispielsweise :</p>
<ul>
<li>Einsamkeit,</li>
<li>sich &#8220;unterlegen&#8221; f&#252;hlen,</li>
<li>Hilflosigkeit,</li>
<li>Ohnmacht oder</li>
<li>Verzweiflung.</li>
</ul>
<p><strong>Die Gewalttaten dienen dazu, das Erleben dieser Emotionen abzuwehren.</strong></p>
<p>Wer schl&#228;gt oder anderweitig gewaltt&#228;tig ist, <strong>&#8220;kann&#8221; sicher nicht hilflos sein.</strong><br />
Er oder sie ist ja aktiv, handelt und ist wieder &#8220;autonom&#8221;. Die eigentlich &#8220;hilflosen&#8221; Emotionen treten vor und w&#228;hrend der Tat in den Hintergrund und werden nicht wahrgenommen. Insofern geht Gewalt stets einher mit einer Gef&#252;hlsabwehr, und ist somit keinesfalls &#8220;ein Streben nach Macht oder &#220;berlegenheit&#8221;, wie es h&#228;ufig angenommen wird.</p>
<p><img class="size-full wp-image-94 alignleft" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-left: 20px; margin-right: 20px;" title="tunnelbedroh.jpg" src="http://intervenieren.de/wp/wp-content/uploads/2007/09/tunnelbedroh.jpg" alt="" width="300" height="200" />Derartige Annahmen entstehen, wenn man Gewalt aus der Opferperspektive heraus betrachtet.</p>
<p><strong> Opfer sind hilflos</strong>, also wird vermutet, dass <strong>T&#228;ter/innen die gegenteiligen Emotionen</strong> h&#228;tten.</p>
<p>Betrachtet man Gewalt jedoch aus der T&#228;ter(innen)-Perspektive, so l&#228;sst sich genau die <strong>Abwehrdynamik </strong>erkennen, die jeder Gewalttat zugrunde liegt. Der T&#228;terin, dem T&#228;ter geht es nach der Gewalttat &#8220;besser als vorher&#8221;. Keineswegs f&#252;hlen sie oder er sich jedoch &#8220;m&#228;chtig&#8221;.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gewaltkreislauf (nach Lempert)</title>
		<link>http://www.gewalt-beratung.de/9-gewaltkreislauf-nach-lempert.html</link>
		<comments>http://www.gewalt-beratung.de/9-gewaltkreislauf-nach-lempert.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Mar 2007 10:29:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forum Intervention</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitbild: Gewaltberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Häusliche Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendgewalt]]></category>
		<category><![CDATA[schlagende Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[schlagende Männer]]></category>

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		<description><![CDATA[Gewaltt&#228;tige handeln in der Regel nicht impulsiv und planlos. Sie befinden sich jedoch in einem unbewussten und damit unreflektiertem Gewaltkreislauf. Immer wieder werden sie im Alltag mit ungeliebten Gef&#252;hlen konfrontiert, die sie durch ihr Gewalthandeln abwehren. Ihr Krisenabwehrverhalten funktioniert jedoch immer nur kurzfristig. Wieder und wieder rechtfertigen sie daher vor sich oder vor anderen ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="dropcap-first">Gewaltt&#228;tige handeln in der Regel nicht impulsiv und planlos. Sie befinden sich jedoch in einem unbewussten und damit unreflektiertem Gewaltkreislauf.</p>
<div id="attachment_117" class="wp-caption alignright" style="width: 138px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.gewalt-beratung.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.gewalt-beratung.de/wp-content/uploads/2007/09/gewaltkreislauf.gif" class="wmp" id="wmp4"><img class="size-thumbnail wp-image-117" title="gewaltkreislauf.gif" src="http://www.gewalt-beratung.de/wp-content/uploads/2007/09/gewaltkreislauf.thumbnail.gif" alt="Gewaltkreislauf" width="128" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Gewaltkreislauf</p></div>
<p>Immer wieder werden sie im Alltag mit ungeliebten Gef&#252;hlen konfrontiert, die sie durch ihr Gewalthandeln abwehren.<br />
Ihr Krisenabwehrverhalten funktioniert jedoch immer nur kurzfristig. Wieder und wieder rechtfertigen sie daher vor sich oder vor anderen ihre eigenen Gewalttaten.</p>
<p>Doch durch eine Rechtfertigung entsteht weder wirkliche innere Kl&#228;rung, noch wirkliche Entlastung: Die „Ursachen-Suche“ f&#252;r ihr eigenes Gewalthandeln au&#223;erhalb von sich selbst beginnt.</p>
<p>T&#228;ter(innen) entlasten sich so von Schuld- und Schamgef&#252;hlen, und geben die Verantwortung f&#252;r ihr Verhalten nach au&#223;en ab.<br />
Die ungel&#246;sten Konflikte treten fr&#252;her oder sp&#228;ter in ihrem Leben erneut auf und der Gewaltkreislauf beginnt von vorne.
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp4">Gewaltkreislauf</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Gewaltberatung (GHM)®</title>
		<link>http://www.gewalt-beratung.de/10-gewaltberatung-ghm.html</link>
		<comments>http://www.gewalt-beratung.de/10-gewaltberatung-ghm.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2007 10:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forum Intervention</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitbild: Gewaltberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Häusliche Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendgewalt]]></category>
		<category><![CDATA[schlagende Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[schlagende Männer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.intervenieren.de/wp/?p=10</guid>
		<description><![CDATA[Unterscheidung Gewaltberatung / Gewaltp&#228;dagogik GHM® Wir unterscheiden die Begriffe „Beratung“ und „P&#228;dagogik“ in Bezug auf die Vermittlung unserer Haltung und Arbeitsinhalte sowie auf den Kontext unserer T&#228;tigkeiten mit unserem Klientel. Unsere Unterscheidung ist somit nicht unbedingt Altersgruppen-spezifisch, sondern bezieht sich auf das Setting. Gewaltberatung (GHM)® ist fokussiert auf das momentane Erleben und Verhalten des Klienten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="dropcap-first"><strong>Unterscheidung Gewaltberatung / Gewaltp&#228;dagogik GHM®</strong></p>
<p><img style="border: 1px solid black; margin: 10px;" title="fuellerpfeil2.jpg" src="http://www.intervenieren.de/wp/wp-content/uploads/2007/07/fuellerpfeil2.jpg" border="1" alt="fuellerpfeil2.jpg" hspace="10" vspace="2" width="42" height="38" align="left" />Wir unterscheiden die Begriffe „Beratung“ und „P&#228;dagogik“ in Bezug auf die Vermittlung unserer Haltung und Arbeitsinhalte sowie auf den Kontext unserer T&#228;tigkeiten mit unserem Klientel.<br />
Unsere Unterscheidung ist somit nicht unbedingt Altersgruppen-spezifisch, sondern bezieht sich auf das Setting.</p>
<blockquote><p><strong>Gewaltberatung (GHM)®</strong> ist fokussiert auf das momentane Erleben und Verhalten des Klienten in einem face– to– face– Setting. Sie besteht:</p>
<ul>
<li>aus der Exploration und Erkundung momentaner und zur&#252;ckliegender Sichtweisen des Klientels &#252;ber die Zusammenh&#228;nge und Verkn&#252;pfungen zwischen seinem (gewaltt&#228;tigen) Verhalten, seinen bisher wahrgenommenen Gef&#252;hlen und seinen Interpretationen des Geschehenen im Vorfeld.</li>
</ul>
<ul>
<li>aus der Wahrnehmung, Einf&#252;hlung und Reflektion der emotionalen Resonanz es Gewaltberaters vor dem Hintergrund seines professionellen Einf&#252;hlungsverm&#246;gens und seines Wissens &#252;ber die m&#228;nnlichen und weiblichen Sozialisationsbedingungen,</li>
</ul>
<ul>
<li>und aus dem in Kontakt-Bringen dieser Resonanzen mit dem Klientel, gepr&#228;gt durch wertsch&#228;tzende Empathie gegen&#252;ber der Person und gleichzeitiger Konfrontation mit seinen/ihren (Gewalt) – Handlungen. (Konfrontation als Teilsystem empathischen Vorgehens (vgl. Oelemann 2003)</li>
<li>durch die mitgeteilten Resonanzen des Beraters in Bezug auf die ausgel&#246;sten Emotionen, gekoppelt mit dem Verweis auf die Verantwortung des Gewalthandelnen f&#252;r sein Handeln.</li>
</ul>
</blockquote>
<p><img style="border: 0pt none; margin: 10px 20px;" src="http://intervenieren.de/wp/wp-content/uploads/2007/09/dvd-das-problem-ist-meine-frau.jpg" border="0" alt="dvd-das-problem-ist-meine-frau.jpg" hspace="7" vspace="7" width="226" height="299" align="right" />Gewaltberatung bef&#228;higt so die Klienten zu einer erweiterten und differenzierteren Selbstwahrnehmung und weicht Blockaden im h&#228;ufig unflexiblen und starren Krisen- und Krisenabwehrverhalten der KlientInnen auf.</p>
<p>Wenn Sie sich einmal Gewaltberatungen &#8220;live&#8221; anschauen wollen, so m&#246;chten wir Sie gern auf unseren Film: <a title="Tatsachenverlag" href="http://www.tatsachenverlag.de/index.php?main_page=product_info&amp;products_id=6" target="_blank">Das Problem ist meine Frau</a> aufmerksam machen, den Sie auch bei uns erwerben k&#246;nnen.<strong><br />
</strong></p>
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		<title>Gewaltp&#228;dagogik (GHM)®</title>
		<link>http://www.gewalt-beratung.de/11-gewaltpaedagogik-ghm.html</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2007 10:37:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Forum Intervention</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitbild: Gewaltberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Häusliche Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendgewalt]]></category>
		<category><![CDATA[schlagende Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[schlagende Männer]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gewaltp&#228;dagogik abstrahiert nun von der individuellen und damit isolierten Sichtweise auf das Geschehene, Empfundene und Agierte indem sie: es in Beziehung zueinander (Bsp. Gewaltkreislauf nach Lempert) oder in Beziehung zu internalisierten Rollenvorgaben allgemeiner m&#228;nnlicher oder weiblicher Sozialisation setzt, neue krisenentsch&#228;rfende und -verhindernde sozialvertr&#228;gliche Handlungsm&#246;glichkeiten aufzeigt, auch gemeinsam mit anderen Klienten oder Klientinnen in Gruppen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="dropcap-first">Die Gewaltp&#228;dagogik abstrahiert nun von der individuellen und damit isolierten Sichtweise auf das Geschehene, Empfundene und Agierte indem sie:</p>
<ul>
<li>es in Beziehung zueinander (Bsp. Gewaltkreislauf nach Lempert) oder in Beziehung zu internalisierten Rollenvorgaben allgemeiner m&#228;nnlicher oder weiblicher Sozialisation setzt,</li>
<li>neue krisenentsch&#228;rfende und -verhindernde sozialvertr&#228;gliche Handlungsm&#246;glichkeiten aufzeigt,</li>
<li>auch gemeinsam mit anderen Klienten oder Klientinnen in Gruppen durchgef&#252;hrt wird,</li>
<li>so die empfundene Isolation und Einsamkeit der einzelnen Klienten durch die realisierten Gemeinsamkeiten mit Anderen durchbricht,</li>
<li>damit eine neue und ver&#228;nderte Sichtweise des einzelnen Gewaltt&#228;tigen in einem gesch&#252;tzten Rahmen erm&#246;glicht,</li>
<li>und die Klienten zum Erlernen und Ausprobieren neuer Verhaltensweisen stimuliert.</li>
</ul>
<p>Durch die Koppelung gewaltberaterischer – und gewaltp&#228;dagogischer Elemente im<br />
Gesamtzusammenhang unserer Arbeit erreichen die Gewaltt&#228;tigen eine dauerhafte Neubewertung ihrer
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.gewalt-beratung.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a title="CD: Jungensozialisation und Gewalt" href="http://www.tatsachenverlag.de/index.php?main_page=product_info&amp;products_id=4" target="_blank"><img style="border: 1px solid black; margin: 10px 20px;" title="Jungensozialisation und Gewalt" src="http://intervenieren.de/wp/wp-content/uploads/2007/09/cd-hulle.jpg" border="1" alt="Jungensozialisation und Gewalt" hspace="10" vspace="5" width="176" height="176" align="left" / class="wmp" id="wmp6"></a>bisherigen Sicht- und Verhaltensweisen, die von pers&#246;nlicher Einsicht gepr&#228;gt ist, und somit eine bereits vorhandene soziale &#220;beranpassung eher durchbricht und sie zuk&#252;nftig verhindert.<br />
Durch Gewaltberatung / Gewaltp&#228;dagogik (GHM)® werden sich die Klienten in der Unterscheidung Ihrer Bed&#252;rfnisse und W&#252;nsche sowie ihrer daraus motivierten Handlungen und deren Folgen selbst bewusst. Sie erlangen auf diese Weise die Kompetenz, f&#252;r die sozialvertr&#228;gliche Erf&#252;llung der eigenen Bed&#252;rfnisse zu sorgen, und Ihren eigenen Alltag in Ihrem Lebens- und Beziehungsumfeld gewaltlos gestalten zu k&#246;nnen.</p>
<p><em><span style="font-size: 14px; font-weight: bold; font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;">(Die Methode der Gewaltp&#228;dagogik erkl&#228;rt Burkhard Oelemann in einem Gespr&#228;ch mit Cornelia Kazis &#8211; Audio CD, ca 55min, beim <a href="http://tatsachenverlag.de" target="_blank">Tatsachenverlag</a> zu erwerben.)</span></em></p>
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