Gewaltpädagogik (GHM)®

Die Gewaltpädagogik abstrahiert nun von der individuellen und damit isolierten Sichtweise auf das Geschehene, Empfundene und Agierte indem sie:

  • es in Beziehung zueinander (Bsp. Gewaltkreislauf nach Lempert) oder in Beziehung zu internalisierten Rollenvorgaben allgemeiner männlicher oder weiblicher Sozialisation setzt,
  • neue krisenentschärfende und -verhindernde sozialverträgliche Handlungsmöglichkeiten aufzeigt,
  • auch gemeinsam mit anderen Klienten oder Klientinnen in Gruppen durchgeführt wird,
  • so die empfundene Isolation und Einsamkeit der einzelnen Klienten durch die realisierten Gemeinsamkeiten mit Anderen durchbricht,
  • damit eine neue und veränderte Sichtweise des einzelnen Gewalttätigen in einem geschützten Rahmen ermöglicht,
  • und die Klienten zum Erlernen und Ausprobieren neuer Verhaltensweisen stimuliert.

Durch die Koppelung gewaltberaterischer – und gewaltpädagogischer Elemente im
Gesamtzusammenhang unserer Arbeit erreichen die Gewalttätigen eine dauerhafte Neubewertung ihrer

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Jungensozialisation und Gewaltbisherigen Sicht- und Verhaltensweisen, die von persönlicher Einsicht geprägt ist, und somit eine bereits vorhandene soziale Überanpassung eher durchbricht und sie zukünftig verhindert.
Durch Gewaltberatung / Gewaltpädagogik (GHM)® werden sich die Klienten in der Unterscheidung Ihrer Bedürfnisse und Wünsche sowie ihrer daraus motivierten Handlungen und deren Folgen selbst bewusst. Sie erlangen auf diese Weise die Kompetenz, für die sozialverträgliche Erfüllung der eigenen Bedürfnisse zu sorgen, und Ihren eigenen Alltag in Ihrem Lebens- und Beziehungsumfeld gewaltlos gestalten zu können.

(Die Methode der Gewaltpädagogik erklärt Burkhard Oelemann in einem Gespräch mit Cornelia Kazis – Audio CD, ca 55min, beim Tatsachenverlag zu erwerben.)