Gewalt als Versuch einer Krisenbewältigung

nachdenklichDas Ausüben von Gewalt wählt jeder Täter/jede Täterin als einen möglichen, zuerst entlastenden, aber auf Dauer erfolglosen Versuch der Krisenbewältigung.

Durch Gewalthandlungen vermeiden die Gewalttätigen innere und äußere Konflikte, anstatt diese lösungsorientiert anzugehen.

Gewalttätige verhalten sich im Alltag überwiegend sozial angepasst bzw. überangepasst.

Konfliktvermeidungen sind an der Tagesordnung; die eigenen Grenzen sind häufig unklar, und daher ist die Person kaum in der Lage, sich wenn nötig abzugrenzen.

Hier spielt Aggression eine Rolle, denn die Fähigkeit zur Aggression ist wichtig, um Grenzen ziehen zu können.